Biohazard - Reborn In Defiance
7.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2012
Label
Nuclear Blast
Besetzung
Gesang, Bass: Evan Seinfeld
Gitarre: Billy Graziadei,
Gitarre:Bobby Hambel
Schlagzeug: Danny Schuler
Gitarre: Billy Graziadei,
Gitarre:Bobby Hambel
Schlagzeug: Danny Schuler
Tracklist
1.9:IIIX6.941
2.Vengeance Is Mine
3.Decay
4.Reborn
5.Killing Me
6.Countdown Doom
7.Come Alive
8.Vows Of Redemption
9.Waste Away
10.You Were Wrong
11.Skullcrusher
12.Never Give In
13.Season The Sky
2.Vengeance Is Mine
3.Decay
4.Reborn
5.Killing Me
6.Countdown Doom
7.Come Alive
8.Vows Of Redemption
9.Waste Away
10.You Were Wrong
11.Skullcrusher
12.Never Give In
13.Season The Sky
Datum: 20.01.2012 - Autor Frank
Das Jahr ist noch keinen Monat alt und irgendwie wird es mir schon jetzt unheimlich! Da steh ich also bei meinem Dortmunder Plattendealer, schlürfe mein Käffchen, quatsche mit den Anwesenden und lausche den Klängen die da zu mir durchdringen! Felsenfest davon überzeugt mir Primal Fear und Blind Guardian zuzulegen. Die neue Biohazard interessierte mich nicht, die waren in den 90´ern meine große „Hassband“, einer der Gründe warum man sich „Keep your Rap out of my Metal“ Sticker, Shirts etc. zulegte. Nach mehreren 10 Minuten wollte doch wissen was das den Geiles ist, was wir da hören.
„Biohazard!“, war die Antwort und mir fällt mein noch nicht vorhandenes Gebiss in den nicht mehr vorhandenen Kaffee. Hui, das hätte ich jetzt nicht erwartet.
Ich gebe zu, dass mich die Truppe, nachdem sie aus dem Blickpunkt der Metal Medien verschwunden ist überhaupt nicht interessiert hat.
Im Auto angekommen, leg ich das Teilchen dann auch gleich mal ein und stelle fest, dass vor allem am Anfang der alte Sound vorhanden ist. Naja, mittlerweile akzeptiere ich ja auch Sprechgesang in meinem Metal und deshalb ist „Vengeance is mine“ auch nicht wirklich schlecht! Vielleicht ist es ein Vorteil, dass der Vierer nicht nur wild nach vorne prügelt, sondern genau die Mischung findet. Es geht nicht nur im, für meine nicht Hardcore Ohren fürchterlichen, Prügelattaken im möglichst eintönigen Riffing vorwärts, sondern das Tempo wechselt. Und die Songs wechseln zwischen typischen Biohazard „Groove“ und ungeahnten „Melodic“ Parts.
Genau da kommen wir an dem Punkt an dem die Rezensionen auseinander driften werden!
Die alten Fans der Band, die sie grade wegen der Hardcore und Crossover Heldentaten in den Himmel gelobt haben, werden der Band für ihren Schritt in die Metal Richtung in den Allerwertesten treten. Wie kann das Aushängeschild einer Musikgeneration auf die Idee kommen und ihre Wurzeln so verlassen, warum kann man nicht einfach nochmal zu Metal Revolution blasen?
Alle anderen werden genau diesen Schritt für den richtigen halten. Biohazard positionieren sich neu. Neben den typischen NYHC Songs „Vengeance is mine“, „Countdown Doom“ oder auch „Skullcrusher“ , gibt es mehr als einmal den Schritt in Richtung neuer bzw. etablierter Helden. Machine Head befinden sich ebenso unter den neuen Einflussfaktoren wie Down und andere Bands dieser Güteklasse.
Ob Biohazard mit dieser Mischung wieder ins Fahrwasser der ganz Großen gelangen können und die Szene umkrempeln, oder ob sie wie z.B. Sepultura an ihrer Vergangenheit und ihrem Kultstatus hängenbleiben und sich irgendwo im Mittelfeld der Szene einsortieren muss man abwarten.
Ich finde die Mischung gelungen, „Reborn in Defiance“ macht mir richtig Spaß.
Uups, jetzt hab ich doch glatt vergessen etwas über die Reunion zu schreiben und das Sänger, Basser Evan Seinfeld raus aus der Tera rein in Biohazard Spielchen schon wieder gedreht hat. Ob es nach dem raus bei Biohazard nun wieder rein in di e Tera Patrick und damit in die XXX Branche geht weiß ich nicht… Ich hoffe mal, das „Reborn in Defiance“ nicht gleich zum Reborn Dead wird.
Werbung





