Crash Kelly - Love you Electric

7.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2007

Label
Bad Reputation

Besetzung
Gesang und Gitarre – Sean Kelly
Gitarre – Gene Scarpelli
Bass – Allister Thompson
Schlagzeug – Tim Timleck

Tracklist
1. Cut On Your Tongue
2. Ride The Wire
3. Turn It Aroun
4. Cracked & Faded
5. Count On Me, Count On You
6. She Gets Away
7. Love Me Electric
8. She Put The Shock (In My Rock And Roll)
9. Hang Out Where You Matter
10. Rock N Roll Disasters (On The Radio)
11. You Don´t Know
12. Roxy Roller
13. 11 Cigarettes

Bonustracks:
14. ELO Kiddies
15. Cold Ethyl
16. Waiting For An Alibi

Bonus Video:
She Gets Away

Datum: 09.01.2008 - Autor Psychobimbo
Crash Kelly, bzw. kanadische Hauptakteur Jean Kelly ist kein ganz unbekannter mehr. Hat er mit dem Vorgängeralbum schon einen guten Einstand gefeiert will er mit „Love You Electric“ noch eine Schippe nachlegen.

Gut, die Vergleiche mit T-Rex, Cheap Trick, Alice Cooper und Thin Lizzy sind wirklich nicht von der Hand zu weisen. Ganz bewusst hat man sich hier in der englischen 70er Poprock und Glamrock Kiste vergriffen und das Ergebnis kann sich sehen, bzw. hören lassen. Solche Hits wie bei den übergroßen Vorbildern sucht man zwar vergeblich aber Sean klingt so stark nach Marc Bolan, hat ein ähnlich starkes Gespür für zuckersüße Melodien und die fluffi-puffi Sounds machen genügend Spaß das man kein Problem damit hat dieses Manko zu verkraften. Das Album klingt nach bunten Pillen, bunten Schlaghosen und dem bunten Picadilly Circus das es eine wahre Freude ist. Selbst wenn die Gitarren mal weg von Thin Lizzy gehen und etwas heftiger um sich greifen, es bleibt trotzdem immer nett und freundlich. Aggression ist Fehlanzeige und über die komplette Distanz hätte der eine oder andere Schmiss bestimmt nicht geschadet. Songs wie „Ride The Wire“ oder das endsfeine „Roxy Roller“ machen trotzdem Laune und sind ein gutes Stück von der Belanglosigkeit entfernt.

Um größeres Aufsehen zu erregen fehlt eben noch, schon vorher beanstandete, Wiedererkennungswerte und Ohrwürmer. Aber was nicht ist kann noch werden. Für relaxtes Zurücklehnen und Wattebausch werfen tut es diese Songsammlung allemal. Das Sean seine Roots verstanden hat beweißt er jedenfalls mit den gelungenen Coverversionen von „ELO Kiddies“, „Cold Ethyl“ und dem kitzligen „Waiting For An Alibi“. Gute Werksarbeit, man darf gespannt sein und sich den Namen „Crash Kelly“ merken.

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