Murderdolls - Women And Children Last
8.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2010
Label
Roadrunner Records
Besetzung
Gesang – Wednesday 13
Gitarre – Joey Jordison
Gitarre – Roman Surman
Schlagzeug – Racci Shay Hart
Bass – Jack Tankersley
Gitarre – Joey Jordison
Gitarre – Roman Surman
Schlagzeug – Racci Shay Hart
Bass – Jack Tankersley
Tracklist
1. The World According to Revenge
2. Chapel Of Blood
3. Bored 'Till Death
4. Drug Me To Hell
5. Nowhere
6. Summertime Suicide
7. Death Valley Superstars
8. My Dark Place Alone
9. Blood Stained Valentine
10. Pieces Of You
11. Homicide Drive
12. Rock'n'Roll Is All I Got
13. Nothing's Gonna Be Alright
14. Hello, Goodbye, Die
2. Chapel Of Blood
3. Bored 'Till Death
4. Drug Me To Hell
5. Nowhere
6. Summertime Suicide
7. Death Valley Superstars
8. My Dark Place Alone
9. Blood Stained Valentine
10. Pieces Of You
11. Homicide Drive
12. Rock'n'Roll Is All I Got
13. Nothing's Gonna Be Alright
14. Hello, Goodbye, Die
Datum: 30.08.2010 - Autor Psychobimbo
Hier dürfen die beiden Freaks sich mal so richtig Austoben und ihren deftigen Rock ´n´ Roll Vorlieben fröhnen.
Wie das klingt? Wer den Vorgänger kennt, dem soll gesagt sein das sich nicht wirklich was geändert hat. Noch immer setzt man auf provozierenden, treibenden Actionrock mit Fuck Off Attitude, welche klingt als hätte Alice Cooper und Rob Zombie sich zusammengetan und versuchen sich an Mötley Crüe Musik. In der Tat hat man es tatsächlich fertig gebracht Mick Mars für zwei Songs an Bord zu holen und mit dem Crüe Saitenstar hat man sich quasi selbst den Ritterschlag zugeteilt.
So richtig essentiell werden die Dolls wenn sie in obskure Partylaune verfallen und sich an morbiden Fantasien versuchen. Der potentielle Hit „Nowhere“ klingt wie eine reinrassige Pretty Boy Floyd 80er Glamrockhymne in ein wuchtiges, modernes Soundkorsett gezwängt, während das darauf folgende „Summertime Suicide“ möglicherweise der beste Song ist den das Duo jemals geschrieben hat. Da ist gute Laune vorprogrammiert und für Holladrio auf den Tanzflächen der Rockdiscos gesorgt.
Wer das Schlagzeugspiel von Joey kennt ( auf Platte knüppelt er auch bei den Murderdolls den Hammer auf den Amboss) weiß wie treibend und unausweichlich sein Geholze gefangen nimmt.
Wednessday 13 klingt meist wirklich wie Alice Cooper nach der Frischzellenkur und Erinnerungen an die verkannten Meisterwerke „Brutal Planet“ und „Dragontown“ werden wach. Ob es an der White Zombie/Rob Zombie Schlagseite liegt? Vermutlich. Gegenüber der letzten Veröffentlichung des Rauschebarts haben die tötenden Puppen die Nase jedenfalls ein gehöriges Stück vorne.
Die meisten der Songs sind mit packenden Mitsingrefrains ausgestattet, welche nicht nur frech zum Mitgröhlen auffordern sondern auch rassig im Gehör hängen bleiben.
Auf „Women And Children Last“ wird ein deftig rockender Flickenteppich aus klassischem Punk- und Hardrocksongwriting, zeitgemäßer Produktion, Image, Attitude gewoben, der an Unterhaltungspotential bei den diesjährigen Veröffentlichungen gewiss einen der vorderen Plätze belegen dürfte.
„W.A.C.L.“ ist das akustische Hinternversohlen aller pseudodepressiven Emoheulsusen, man darf sich jetzt schon auf die verwunderten und empörten Gesichter der ach so verbissenen, düsteren Metalgemeinde freuen.
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