Opera IX - Strix Maledictae in Aeternum
5.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2012
Label
Agonia Records
Besetzung
Gesang M "The Bard"
Gitarre Ossian
Schlagzeug Dalamar
Bass Vlad
Gitarre Ossian
Schlagzeug Dalamar
Bass Vlad
Tracklist
1. Strix the Prologue (Intro)
2. 1313 (Eradicate The False Idols)
3. Dead Tree Ballad
4. Vox In Rama (part 1)
5. Vox In Rama (part 2)
6. Mandragora
7. Eyes in the Weel
8. Earth and Fire 9. Ecate -The Ritual (intro)
10. Ecate
11. Nemus Tempora Maleficarum
12. Historia Nocturna
2. 1313 (Eradicate The False Idols)
3. Dead Tree Ballad
4. Vox In Rama (part 1)
5. Vox In Rama (part 2)
6. Mandragora
7. Eyes in the Weel
8. Earth and Fire 9. Ecate -The Ritual (intro)
10. Ecate
11. Nemus Tempora Maleficarum
12. Historia Nocturna
Datum: 19.01.2012 - Autor
Die italienischen Düster Freaks von Opera IX sind wieder da. Sieben Jahre nach Erscheinen des letzten Werkes „Anphisbena“ erscheint nun via Agonia Records das aktuelle Werk mit dem schönen Titel „Strix Maledictae in Aeternum“ und beschäftigt sich, der lateinische Titel lässt es erahnen, thematisch mit dem finsteren Mittelalter. Aufgenommen wurde das Album im Occultum Studio des Gitarristen Ossian. Und das bereits Ende 2010 / Anfang 2011.
Opera IX bestehen seit nahezu vierundzwanzig Jahren, das bedeutet einen Haufen Erfahrung und musikalische Kompetenz. Man möge mir verzeihen, aber davon ist auf „Strix Maledictae in Aeternum“ nur gelegentlich zu spüren. Und das liegt jetzt nicht an der Klasse der Songs oder der Musiker, sondern daran, dass Opera IX es nicht schaffen, mich mit ihrer Musik in den Bann zu ziehen. Musikalisch erinnern sie mich an die frühen Dimmu Borgir oder an Emperor. Epischer Black Metal, der leider nicht so unter die Haut fährt, wie ich es wünsche. Dabei kann man mit derlei Musik eigentlich bei mir klar punkten. Wenn die Herren dann auch noch ein wenig Gothic integrieren, soll es mir auch recht sein, Dark Metal wird dann daraus, auch gut.
Um es mal kurz auf den Punkt zu bringen. Songmaterial ist gut, keine Frage. Musikalische Umsetzung, dito. Sieht man mal vom Schlagzeuger ab, der ein wenig außer Rand und Band zu sein scheint, man könnte hier aber auch anhand des Klangbildes auf ganz andere Gedanken kommen.
Apropos Klangbild. Hier liegt das Manko dieser Platte. Gut, es kann so gewollt sein. Stets wabernde Keyboards, die leider nicht die gewünschte atmosphärische Tiefe bringen. Auch wenn hier und da mal das Piano eingesetzt wird. Richtig feuchte Augen bekommt da keiner. Gitarren, die zwar erstaunliche Riffs bieten, manchmal sogar richtig Metallica-artigen Headbangerstoff, jedoch irgendwie lieblos unscheinbar untergehen. Mehr zu erahnen als wirklich präsent. Fuck the Kommerz, es lebe der Underground. Meinetwegen, kostet aber hier und jetzt einige Pünktchen. Da reißt auch der Fuchs in der Margarine nichts mehr, wenn mir diese humorvolle Anspielung auf die Songs vier und fünf gestattet sei.
Denn ich habe das Gefühl, nein ich bin fest überzeugt davon, Opera IX haben eigentlich mehr drauf, als sie hier zeigen dürfen. Oder zeigen wollen. Wie auch immer.
Autor Fränky
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