The Michael Schenker Group - Built to destroy

7.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1983

Label
Chrysalis

Besetzung
Gesang: Gary Barden
Gitarre: Michael Schenker
Keyboard: Andy Nye
Bass: Chris Glenn
Schlagzeug: Ted McKenna
Gesang bei „Still love that...“: Derek St. Holmes

Tracklist
1. Rock my nights away
2. I´m gonna make you mine
3. The Dogs of War
4. Systems falling
5. Captian Nemo
6. Still love that little devil
7. Red Sky
8. Time waits (for no one)
9. Rock will never die
10. Roack my nights away (Original Mix)
11. The Dogs of War (Original Mix)
12. Captian Nemo (Original Mix)
13. Still love that little Devil (Original Mix)
14. Red Sky (Original Mix)


Datum: 30.05.2004 - Autor Jörg
Der deutsche Super-Gitarrist mit einem Werk das zwar als Klassiker gilt, aber nicht so einen so hohen Stellenwert hat wie mach andere Platte der Band. Es war glaube ich die vierte Scheibe von MSG und Gary Barden ist hier wieder an das Mikrofon zurückgekehrt, den auf dem Vorgänger „Assault Attack“ sang ja Mister „One-Album bei einer Band“ Graham Bonnet. Dazu sage ich nur: Gute Entscheidung des Bonnet hat mir nur auf ganz wenigen Platten gefallen. Da ist Gary Barden schon ein anderes Format. Eröffnet wird die Scheibe mit dem wohl bekanntesten Song und zwar „Rock my nights away“ was sich sofort ins Ohr bohrt und auch „I gonna make you mine“ bietet bestes Hardrock-Futter. Sehr stark auch dann das coole „Dogs of War“. Zum Glück ist Michael Schenker einer der Gitarristen die sich lieber durch ein Killer-Riff, als durch übertriebenes Gefiedel in Szene setzt. „Systems Falling“ ist für mich ein kleiner Höhepunkt der CD, den hier trifft wieder Garys geniale Stimme auf einen Song der so richtig geil geworden ist. Wie soll ich es beschreiben? Die Melodie des Refrains ist einfach magisch und der Rest des Stückes ist brillant, hätte sogar das Zeug zu einer Hitsingle gehabt, den er ist megaeingängig. Dann schlägt Schenkers große Stunde mit dem Kult-instrumental „Captain Nemo“ zeigt es was so in ihm steckt. Die nächsten Songs rocken alle gut ab und es gibt hier keine großartigen Ausfall. Am Ende gibt es noch mal den bekannten Klassiker „Rock will never die“ zum abgehen. Ich habe eine Wiederveröffentlichung aus Japan von dem Album, was sich hauptsächlich im etwas besseren Sound niederschlägt, aber auch in Bonus-Songs. Diese sind Demo-Versionen, oder wie es auf der CD steht in „Original Mix“ von 5 Songs des Albums, die sich aber nicht so großartig von denen des Albums unterscheiden, außer das sie ein wenig rauer sind.

Ein richtig schöner Klassiker, der zwar nicht zu den ganz großen Werken gezählt wird, aber immer wieder Spaß macht. Ich glaube aber das sich "Built to Destroy" damals richtig gut verkauft hatte.



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