Within The Ruins - Invade

8.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2010

Label
Victory Records

Besetzung
Gesang: Tim Goergen
Gitarre: Jay Van Schelt
Gitarre: Joey Cochi
Bass: Mike Beaujan
Schlagzeug: Drummer (kein Scherz)

Tracklist
1. Designed Oblivion
2. Versus
3. Behold the Harlot
4. Red Flagged
5. Invade
6. Ataxia
7.Cross Buster
8. Beast or Famine
9. Oath
10.The Carouser
11.Roads

Datum: 26.08.2010 - Autor Jörg
VÖ:27.08.10

Yeah, mir richtig egal ob nun alle Welt wieder die Augen verdrehen wird, wenn es um Within the Ruins geht. Denn ich finde „Invade“ mal mächtig geil und das Teil brennt höllisch. Auch wenn es für die „Großen“ und die „Coolen“ sicher nur Metal-Core-Band X-1000 ist. Was hier auftrumpft ist einfach völlig geilo.

Die Jungs können richtig gut spielen, das könnt ihr mal –auch wenn ihr nicht auf dieser Art von Gesang steht- einfach mal beim Instrumental „Roads“ nachhören. Der Stil von Within The Ruins ist zwar mit unter ähnlich bei vielen Deathcore-Bands, doch weit weg von solchen Psychokrams wie eben Suicide Silence. Der Vergleich mit Emmure im Info ist auch nicht so weit her geholt, doch Sänger Tim Goergen ist bei weitem nicht so ein Verrückter wie Frank Palmeri von Emmure.

Fans von August Burns Red oder auch All Shall Perish sollten sich mal mit Within The Ruins in einer ruhigen Stunde beschäftigen. Hier brennt mir stellenweise echt der Hut, was hier abgefeuert wird. Da staune ich fast schon wieder Bauklötze. Ruhe…Wer Motzt?? Sicher das Rad wird nicht neu erfunden, doch die Frische und Spielgeilheit macht es. Mir kommen da sofort auch noch After The Burial in den Sinn, die mich ähnlich anfixen wie Within The Ruins.

Gesanglich wandert man auf üblen Kreisch-Brüll-Pfaden und begibt sich hin und wieder hinab in Lucifers Tiefen und growlt gar fürchterlich, hört hier mal durch „Oath“ und erfreut euch am teuflischen Gebrülle am Ende. Feast or Famine“ davor geht fast schon eingängige Wege und kommt mit tollen Mitgröhl-Parts an.

Das „Verrückte“ bei dieser Scheibe ist meiner Meinung, das Within The Ruin es fertig bringen hier eine Frickelorgie mit extremen Death-Metal-Riffing –inclusiver fröhlicher Pickingspiele einzubringen. Dann aber auf der anderen eine Eingängigkeit an den Tag legen als hätte man zu lange bei Shadows Fall oder Caliban im Proberaum abgehangen.

Kommt man bei „Cross Buster“ an, möchte man der Band schon fast den Vogel zeigen. Wie soll man das denn verpacken, so verdammt straight anzufangen, dann wieder ein Frickelsalto, nur um dann ein ganz fieses Death-Metal-Mit-Handbremse-Schleifen-Lass-Teilchen einzubauen.

Wer gerne tolle Instrumental-Stücke hört, ich bin da eher nicht so der Freund von, doch hier steht mir der Mund offen, der klinke sich mal in „Ataxia“ ein. Volle Möhre!!! Within The Ruins bleiben bei al ihrer Verfrickelheit immer sehr Heavy und brettern volles Pfund nach vorne los. Die Gitarristen haben ihre Hände sicherlich öfter an den Gitarrenhälsen als an den Busen ihrer Freundin. Klasse diese Amis von Within The Ruins mit ihrem zweiten Album…haben mich jetzt echt platt gemacht die Säcke.





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